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Heute am Himmel: Samstag, 5. Juli 2008

Täglich Hinweise für die schönsten Beobachtungen
Mondsichel am Abendhimmel sichtbar
tba. Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 21 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 22 Uhr MESZ endet (Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar. Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel zu sehen. Seine Untergänge erfolgen um 23¾ Uhr MESZ. . . (ai/tba), 5.7.2008

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Newsletter zum Geschehen am Himmel

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Partielle Sonnenfinsternis am 1. August 2008 in Europa

Berlin: Animation Sonnenfinsternis mit CalSky.
Europa, mit Ausnahme des Südens und Südwestens erlebt am 1. August 2008 um die Mittagszeit eine kleine partielle Sonnenfinsternis.
In Berlin wird beispielsweise rund 20% der Fläche der Sonne durch den Mond abgedeckt. Die partiellen Sonnenfinsternis ist sichtbar nördlich einer ungefähren Linie Bordeaux - Monaco - nördl. Rom - nördl. Athen. Diese Finsternis ist total von Nordost-Kanada über Nordgrönland, Zentralsibirien (Nowosibirsk) bis nach China. 27.6.2008

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Die Sonne im Juli 2008

Aktuelle Ansicht der Sonne durch ein Sonnen-Teleskop. © aba/www.CalSKY.com.
Weiterhin kurze Nächte und späte Sonnenuntergänge.
Der Hochsommermonat Juli beschert uns weiterhin Sonnenuntergänge nach 21 Uhr. Die Abende beginnen aber Ende Monat bereits deutlich früher − rund eine halbe Stunde früher als noch Anfang Juli. 27.6.2008

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Der Mondkalender für den Juli

Darstellung der Mondphase, inklusive Libration. © aba/www.CalSKY.com.
Am 3. Juli ist Neumond. Am 18. Juli ist Vollmond.
Der Juli beginnt und endet mit mondlosen Abenden. Am 18. Juli ist Vollmond. Die Vollmondnacht 17./18. Juli ist nur kurz, der Mond erreicht im Süden nur rund 15° Höhe. Begleitet wird der Mond dann vom hellen Planeten Jupiter. Am 31. Juli kann in der Morgendämmerung die schmale Mondsichel gesehen werden. Keine 30 Stunden später läuft der Mond vor der Sonne durch und bedeckt diese partiell. 27.6.2008

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Die Planeten im Juli

Aktuelle Ansicht von Jupiter durch ein virtuelles Teleskop. © aba/CalSky.com.
Jupiter in Opposition, während sich Saturn und Mars vom Abendhimmel verabschieden. Merkur ist bis über die Monatsmitte in der Morgendämmerung sichtbar.
Saturn und Mars verabschieden sich im Juli vom Abendhimmel und feiern dies mit einer engen Begegnung am 10. Juli. Bereits am 1. Juli läuft Mars am ähnlich hellen Regulus vorbei. Als Monatshighlight zeigt sich der Gasriese Jupiter die gesamte kurze Nacht über am Himmel: er steht am 9. Juli im Sternbild Schützen in Opposition, allerdings mit einer sehr bescheidenen Kulminationshöhe. Auch er erhält Besuch: Während der Vollmondnacht 17./18. Juli befindet sich der Mond nur 5° vom Jupiter entfernt. 27.6.2008

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Sichtbare Kometen im Juli

Komet C/2007 W1 (Boattini) fotografiert von Peter Heinzen im Mai 2008.
Komet Boattini (C/2007 W1) erscheint zur Monatsmitte wieder am Morgenhimmel.
Der Komet Boattini (C/2007 W1) durchlief am 24. Juni den Perihel und steigt im Juli wieder nordwärts. Nachdem er bereits im Mai ein schönes Objekt für Astrofotografen abgab, ergeben sich ab Mitte Juli nochmals Möglichkeiten für die Sichtung am Morgenhimmel. Er befindet sich im Walfisch und später im Sternbild Widder, seine Helligkeit beträgt rund 7. Grösse. Ansonsten kann von Europa aus kein Komet heller als 10.5 Grössenklassen beobachtet werden. 27.6.2008

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Der abendliche Sternenhimmel

Das Sternbild Skorpion steht ideal am Abendhimmel.
Während im Westen der Löwe untergeht, stehen der Bootes, die Nördliche Krone und der Herkules fast im Zenit.
aba. Ebenso reicht der Kopf des Drachen bis zum Zenit. Im Osten steht nun das Sommerdreieck schon hoch. Wer einen tiefen Horizont gegen Norden hat, kann versuchen, Capella gerade am Horizont während der unterer Kulmination zu finden. 28.6.2008

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Ist das Universium transparenter als vermutet?

Das MAGIC-Teleskop auf  der Kanarischen Insel La Palma. Foto Karl Mannheim.
Astronomen ist es gelungen, hochenergetische Gammastrahlen eines weit entfernten Quasars auf der Erde nachzuweisen. Weil diese nach einer Strecke von fünf Milliarden Lichtjahren eigentlich schon längst durch Wechselwirkung mit Photonen verloren gegangen sein müssten, wirft diese Entdeckung auch neue Fragen über die Gestalt des Weltalls auf.
aba. Das Wissenschaftsmagazin Science berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die Arbeit der Astronomen aus Würzburg. . . (Julius-Maximilians-Universität Würzburg), 04.07.2008

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Neues vom Merkur

Farbbild des Caloris Basins und der umliegenden Gebiete. Orangefarbene Stellen innerhalb des Caloris Basins zeigen vulkanisch aktive Gebiete. Abbildung: Science/AAAS.
Mit dem Merkur-Vorbeiflug der Messenger-Sonde am 14. Januar 2008 konnten einige Entdeckungen gemacht werden, beispielsweise ist Merkurs Magnetfeld "lebendig" und Vulkanschlote sind im riesigen Caloris Basin des Planeten zu finden. Zudem ist Merkur ist stärker geschrumpft als bisher angenommen.
fer. Dies sind nur einige der neuen Entdeckungen, die das Messenger-Raumschiff der NASA gemacht hat, als es am 14. Januar 2008 am Merkur vorbei flog. . . (NASA), 04.07.2008

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Asteroiden-Explosion im sibirischen Tunguska vor 100 Jahren
Vor 100 Jahren, am 30. Juni 1908, explodierte in der Abgeschiedenheit Sibiriens ein Asteroid, der mit bis zu siebzigtausend Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre eingedrungen war. Solche Einschläge aus dem All sind selten, aber sie bedeuten eine durchaus reale Gefahr für die Erde. 30.06.2008


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20.12.2006 23:38 Uhr, Redaktion

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