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Der Himmel im Januar 2000

[ Sternenhimmel | Sonne | Mond | Mondfinsternis | Planeten ]


Der Sternenhimmel

Das dominanteste Sternbild dieses Monats ist Orion, der grosse Jäger aus der griechischen Sage. Er steht Mitte des Monats um etwa 22 Uhr genau im Süden. Mit Abstand das auffälligste Merkmal sind die drei hellen Gürtelsterne Alnitak, Alnilam und Mintaka, die in einer Reihe liegen. Aber auch die beiden Schultersterne Betelgeuse und Bellatrix, sowie die Fusssterne Saiph und Rigel sind nicht zu verachten. Sie bilden zusammen mit den Gürtelsternen zwei auffällige Trapeze, welche den Oberkörper und die Beine des Kriegers darstellen. Nördlich der beiden Trapeze liegt ein kleines Dreieck aus drei Sternen, welches den Kopf des Orion verkörpert. Eine Reihe von schwächeren Sternen und der von blossem Auge gut erkennbare Orionnebel bilden im südlichen Trapez das Schwert des Orion. Das Sternbild spiegelt also den idealen Krieger wieder: grosser, muskulöser Körper und ein kleines Hirn. In der rechten Hand hält er eine grosse Keule über dem Kopf und in der linken einen Schild.

Sternkarte

Abb.1: Sternkarte mit den auffälligen Sternbildern Orion und Taurus (Stier). Der Mond ist für drei verschiedene Zeiten dargestellt: Am 14. und 15. trifft er die beiden Planeten Jupiter und Saturn. Am 17. bedeckt er gar teilerorts den Stern Aldebaran im Stier. Die Mondscheibe ist auf dieser Abbildung zu gross dargestellt. (© Starry Night Pro)

Orion kämpft gegen Taurus, den grossen Stier mit langen, spitzen Hörnern, der wutschnaubend westlich von ihm steht. Der Stern Aldebaran befindet sich auf der Stirn des Stieres. Dieser auffällig rote Stern gehört zu einem offenen Sternhaufen, den Hyaden. Nordwestlich von den Hyaden befindet sich ein kompakterer offener Sternhaufen, die Pleiaden, auch Siebengestirn genannt. In einer klaren Nacht lassen sich 6-8 Sterne erkennen. Bewohner der Innerschweiz kennen dieses Sternbild vielleicht am besten vom Emblem auf dem Kühler ihres 4WD Autos: Subaru ist japanisch und heisst soviel wie Siebengestirn. In der griechischen Mythologie waren die Pleiaden die sieben Töchter des Atlas und der Pleione.

Verlängert man die drei Gürtelsterne des Orions nach links unten, so trifft man auf Sirius, den Hundsstern. Er ist der hellste Stern am Himmel. Er gehört zum Sternbild Canis Maior, einer der beiden Jagdhunde, welche dem grossen Jäger Orion bei Fusse folgen.



Die Sonne

Am 3. Januar erreicht die Erde das Perigäum, den sonnennächsten Punkt auf ihrer elliptischen Umlaufbahn um die Sonne. Sie befindet sich dann in 147 Mio. Kilometern Entfernung zur Sonne, was rund 3.3 Prozent näher ist als im Sommer am 3. Juli mit 152 Mio. Kilometern. Die Sonneneinstrahlung ist somit um etwa 6.5 Prozent höher. Der Nordpol der Erde ist aber zu diesem Zeitpunkt der Sonne abgewandt und somit ist auf dieser Hemisphäre Winter. Die Sonne steht tiefer am Himmel und das Licht tifft in einem flacheren Winkel auf die Oberfläche. Die Energie der Sonne wird auf einer viel grösseren Fläche verteilt, weshalb es im Winter kälter als im Sommer ist.

Sonnenfleckengruppe am 16. November 1999

Abb.2: Grosse Fleckengruppe (© Mees Solar Observatory)

Die Aktivität der Sonne steigt weiterhin an. Dies wird durch die vermehrte Fleckenhäufigkeit deutlich sichtbar. Sonnenflecken sind kühle Regionen auf der leuchtenden Sonnenoberfläche, der Photosphäre. Dort treten die Feldlinien des ziemlich verworrenen Magnetfeldes der Sonne aus und der Energiefluss wird gemindert. Einige Fleckengruppen können so gross werden, dass sie sogar von blossem Auge sichtbar sind. Zum Vergleich: die in Abb. 2 abgebildete Fleckengruppe besitzt in der Längsachse etwa den zwölffachen Erddurchmesser.

Seien Sie vorsichtig mit der Sonnenbeobachtung und schauen Sie niemals durch ein Fernglas direkt in die Sonne! Am besten lässt sich die Sonne bei Sonnenuntergang oder Nebel, wenn das Licht der so abgeschwächt ist, dass es nicht mehr blendet. Die grössten Fleckengruppen sind dann als dunkle Punkte auf der Sonnenscheibe erkennbar. Die sicherste Methode zur Sonnenbeobachtung ist nach wie vor die Projektion des Sonnenbildes mit einem Fernglas oder Teleskop auf eine weisse Fläche.

Datum Dämmerung Aufgang Transit Untergang Dämmerung Tageslänge
1. Jan. 2000 06:59 08:13 12:29 16:45 18:00 08h 32m
8. Jan. 2000 06:59 08:12 12:32 16:53 18:06 08h 40m
15. Jan. 2000 06:56 08:09 12:35 17:01 18:14 08h 52m
22. Jan. 2000 06:53 08:04 12:37 17:11 18:22 09h 08m
29. Jan. 2000 06:46 07:57 12:38 17:22 18:32 09h 25m
Tab.1: Sonnenauf- und Untergangszeiten in MEZ für Zürich (© CalSky)


Der Mond

Mo Di Mi Do Fr Sa So
         
19:14 Leermond 9.
10. 11. 12. 13. 07:43 Libration West, 16:38 Äquatorpassage 14. 14:34 erstes Viertel 15. 08:21 Libration Nord
05:40 Vollmond (Mondfinsternis)
08:56 Letztes Viertel
           

Tab.2: Die Phasen des Mondes für jeden Tag des Januars 2000. (Daten und Abbildungen © CalSky)

Der erste Tag im letzten Jahr dieses Millenniums beginnt mit der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes, welche in der Silvesternacht gegen drei Uhr morgens über dem östlichen Horizont aufgeht. Wenn Sie diese Zeilen hier lesen, dann hat auch Ihr Computer diesen gefürchteten Jahreswechsel überstanden.

Auf seiner monatlichen Reise von West nach Ost über den Himmel begegnet der Mond in diesem Monat vielen Planeten und Sternen. Am ersten Montagmorgen des Jahres, dem 3. Januar, zieht er als schmale abnehmende Sichel in nur 2° Abstand an der Venus, dem Morgenstern, vorbei. Die beiden gehen um etwa 05:00 Uhr MEZ morgens auf und bieten in der Morgendämmerung in südöstlicher Richtung einen prächtigen Anblick, bis sie gegen 08:00 Uhr MEZ in dem werdenden Tag verblassen.

Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, ist Leermond, d.h. der Mond steht am Tageshimmel so nahe an der Sonne, dass wir nur seine Schattenseite zu Gesicht kriegen. Diese ist am Tage natürlich unsichtbar, weil sie vom Streulicht des blauen Himmels überstrahlt wird. Meist wird der Begriff "Neumond" hierfür verwendet, was aber nicht ganz korrekt ist. Diese Bezeichnung (neuer Mond) wurde für die schmale Sichel des zunehmenenden Mondes verwendet, wenn sie erstmals nach Leermond wieder nach Sonnenuntergang über dem westlichen Horizont zu sehen ist.

Der Mars, der römische Gott des Krieges, wird am frühen Abend des 10. Januars der Gefährte des Mondes. Er befindet sich dann nur 2.5° rechts oberhalb der schmalen Sichel des zunehmenden Mondes und geht mit ihm zusammen um etwa 20:30 Uhr MEZ unter.

Aldebaran-Konjunktion am 17. Januar 2000

Abb.3: Konjunktion des Mondes mit Aldebaran am 17. Januar von Zürich aus gesehen. (© Starry Night Pro)

Im Laufe des 17. Januars durchquert der Mond den offenen Sternhaufen der Hyaden. Abends steht er dann etwas weniger als eineinhalb Vollmonddurchmesser nördlich des hellen roten Sterns Aldebaran im Sternbild Stier. Abb. 3 gibt eine Übersicht dieses offenen Sternhaufens und zeigt den Mond auf seiner Wanderung zu drei unterschiedlichen Zeiten. Leider reicht es hierzulande nicht ganz zu einer Bedeckung von Aldebaran. Dazu müsste man in die Arktis oder gar bis zum Nordpol fahren. Von dort aus gesehen überstreicht der untere Rand des Mondes den Stern. Warum das so ist, können Sie einfach nachvollziehen, wenn Sie den Arm ausstrecken und dann abwechslungsweise mit dem linken und dann mit dem rechten Auge Ihren Daumen anschauen und seine Position relativ zum Hintergrund vergleichen: Der Daumen springt hin und her.

Vollmond ist am frühen Morgen des 21. Januars. Sonne und Mond stehen dann auf gegenüberliegenden Seiten der Erde, was bedeutet, dass der Mond aufgeht, wenn die Sonne untergeht und umgekehrt. Die der Erde zugewandte Seite des Mondes ist dann voll erleuchtet. Der Vollmond überrascht uns zu Beginn dieses Jahres damit, dass er den Schattenkegel der Erde durchquert - eine Mondfinsternis.

Zwei Tage nach der Mondfinsternis, am 23. Januar, zieht der Mond in etwas mehr als ein Grad nördlich vom Stern Regulus im Sternbild des Löwen vorbei. Die beste Zeit dies zu beobachten ist morgens um etwa 5:00 Uhr MEZ.



Mondfinsternis am Morgen des 21. Januars 2000

Mondfinsternis vom 16. September 1997

Abb.4: Die Mondfinsternis vom 16. September 1997. (© Radek Chromik)

Am frühen Freitagmorgen des 21. Januars 2000, ab 3:00 Uhr wandert der Vollmond in den Schatten der Erde und wird verdunkelt. Dies nennt man eine Mondfinsternis. Sie wird von Europa, Nordafrika, bis Amerika und weite Teile des Pazifiks sichtbar sein. Der Mond wird dabei nicht vollständig dunkel, weil die Erde eine Atmosphäre besitzt, welche das Sonnenlicht streut. Der Vollmond ist zwar dunkler, erstrahlt aber tiefrot bis kupferfarben. Rundherum werden Sterne und die Milchstrasse sichtbar, welche sonst im Glanz des hellen Vollmondes untergehen. Da die Umlaufbahn des Mondes nicht auf der gleichen Ebene wie die der Erde um die Sonne liegt, kommt es nicht jeden Monat zu einer Finsternis, sondern im Schnitt etwa 1-2 mal im Jahr. Die meisten davon sind nicht total oder finden gerade auf der anderen Seite der Erdkugel statt. Für weitere Informationen zur Astronomie einer Mondfinsternis hier klicken.

Sonnenfinsternis auf dem Mond

Abb.5: Die Mondfinsternis für einen Beobachter auf dem Mond. Die Erde verdeckt die Sonne und das Sonnenlicht scheint rot durch die Erdatmosphäre. (Fotomontage)

Stellen Sie sich vor, Sie befänden sich während einer totalen Mondfinsternis auf dem Mond und blickten in Richtung Sonne. Wie sähe dieses Schauspiel wohl von dort aus betrachtet aus? Um dies zu beschreiben bedienen wir uns folgender kleiner Fiktion:

Sie sind auf der nördlichen Hemisphäre, nahe am Äquator des Mondes gelandet. Es ist Tag und die Sonne steht hoch am Himmel. Der Himmel ist pechschwarz. Solange Sie von der Sonne geblendet werden, sehen Sie keine Sterne. Erst wenn Sie sich in den Schatten Ihrer Mondfähre begeben und das vom Mondboden reflektierte Licht abdecken, sehen Sie, dass der Himmel mit tausenden von Sternen übersät ist. Diese funkeln aber nicht wie auf der Erde, sondern sie leuchten konstant, scheinbar leblos. Dann wird Ihnen klar warum: Auf dem Mond gibt es keine Atmosphäre, die wie das Wasser in einem Schwimmbad aufgrund von Turbulenzen und Dichteunterschieden das Licht der Sterne ablenkt.

Mit der Hand schieben Sie das goldbedampfte Visier Ihres Schutzhelmes nach vorne, treten ins Sonnenlicht und blicken zur Sonne. Sie erblicken eine gleissend helle Sonnenscheibe, die eigentlich weiss, durch durch Ihr Visier aber goldgelb erscheint. Von der Erde, welche sich rechts von der Sonne befinden müsste, sehen Sie noch nichts. Zu hell ist das Licht der Sonne.

Langsam sehen Sie, wie die Sonne über den Himmel wandert, etwa dreissigmal langsamer als auf der Erde. Kein Wunder, denn ein Mondtag dauert auch 29.5 Erdentage. Sie führen ein Logbuch und machen folgende Einträge:

3:02:57 MEZ
Der Mond tritt in den Halbschatten der Erde ein. Noch sehe ich nichts. Die Sonne ist immer noch ganz und kugelrund. Über Funk höre ich mein Kollege, der sich am östlichen Rand des Mondes stationiert hat. Er schildert, dass bei Ihm die Sonne knapp über dem Mondhorizont steht und soeben den Rand der Erde berührt hat. Bei mir ist die Sonne noch immer ganz.
3:31:00 MEZ *
Sonne und Erde haben sich soeben berührt. Die Finsternis beginnt. Sie ist jetzt in einer partiellen Phase.
4:01:30 MEZ
Eintritt in den Kernschatten. Ich höre einen Aufschrei über Funk. Mein Kollege aus dem Osten berichtet nun, dass soeben der letzte Rest Sonnenlicht hinter der Erde verschwunden ist. Bei mir ist es noch nicht merklich dunkler geworden.
4:32:00 MEZ *
Der letzte Rest der gleissend hellen Photosphäre der Sonne ist nun hinter der Erde verschwunden. Ich schiebe mein Schutzvisier nach oben. Wow, was für ein Anblick! (Abb. 5) Die Erde zeichnet sich als hauchfeiner, leuchtend roter Ring ab, welcher in Richtung Sonne heller erscheint. Das ist das Licht der Sonne, das durch die Atmosphäre gestreut wird. Die kurzwelligen Strahlungsanteile werden absorbiert. Die tiefrote Farbe lässt auf einen hohen Staubanteil in der Luft führen. Weite Teile der Sonnenkorona sind noch sichtbar. Sie sehen wie ein leuchtendes Haarbüschel aus.
5:04:36 MEZ
Der ganze Mond befindet sich nun im Kernschatten der Erde. Es trifft kein Sonnenlicht mehr auf die Mondoberfläche. Die Mondfinsternis ist ab jetzt total. Von der Korona ist nichts mehr zu sehen. Es ist nur noch der leuchtend rote Ring der Erde sichtbar, der dreimal grösser als die Sonnenscheibe zuvor am Himmel steht. Der Himmel ist mit abertausenden Sternen geschmückt. Die Milchstrasse zieht sich als fahl leuchtendes Band über den Himmel. Der ganze Mond ist in gespenstisch rotes Dämmerlicht getaucht. Ein atemberaubender Anblick!

Die weiteren Logbucheinträge sind hier nicht mehr aufgeführt. Die Zeiten mit einem Sternchen (*) sind erfunden. Im untenstehenden Diagramm (Abb. 6) sind die wichtigsten Kontaktzeiten dieser Finsternis grafisch festgehalten. Vergleichen sie einige der Zeiten mit denen aus dem Logbuch oben, um sich vorzustellen wie die Szenerie von der Erde aus betrachtet aussehen würde.


Mondfinsternis Diagramm

Abb.6: Diagramm mit den Kontaktzeiten dieser Mondfinsternis, gerechnet für Zürich. Der Zeitpunkt des Eintritts in den Halbschatten ist visuell nicht sehr markant, da er keine scharfe Grenze besitzt. Der Mond geht bereits um 8:13 MEZ unter, somit ist der Austritt aus dem Halbschatten nicht mehr sichtbar.



Die Planeten

In untenstehender Tabelle sind die einzelnen Planeten kurz beschrieben. Die Abbildungen entsprechen der relativen Grösse, wie die Planeten einem Beobachter auf der Erde durch ein Teleskop gesehen erscheinen. Norden ist oben. Die drei rasantesten Planeten (Merkur, Venus und Mars) sind jeweils für den ersten, und letzten des Monats abgebildet. Die anderen Abbildungen gelten für den 15. des Monats. Alle Planetendarstellungen wurden mit CalSky berechnet. Die Planeten jenseits von Saturn können nur mittels Teleskop gesichtet werden und bieten dem Laien keinen spektakulären Anblick.

Merkur am 1. Januar Merkur am 31. Januar Merkur: Der innerste Planet des Sonnensystems wandert auf seiner Bahn hinter der Sonne vorbei und bleibt daher diesen Monat nicht beobachtbar. Er tritt Mitte des Monats vom Sternbild Sagittarius (Schütze) nach Capricornus (Steinbock) über.
Venus am 1. Januar Venus am 31. Januar Venus: Am Morgen des 3. Januars wird die Venus in nur 2° Abstand von der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes besucht. Die beiden sind in der Morgendämmerung in südöstlicher Richtung sichtbar. Sie stehen dann im Sternbild Scorpius (Skorpion). Venus bewegt sich auf ihrer Bahn von uns weg, weshalb sie im Teleskop als grösstteils erleuchtete Scheibe und nicht als schmale Sichel erscheint. Sie durchquert in diesem Monat die Sternbilder Scorpius, Ophiuchus (Schlangenträger) und Sagittarius (Schütze).
Mars am 1. Januar Mars am 31. Januar Mars: Der rote Planet, an dem die NASA kürzlich wieder scheiterte, kriegt am Abend des 10. Januars Besuch von unserem Erdtrabanten. Die schmale Mondsichel zieht nur 2.5° südlich am Mars vorbei. Die beiden sind abends kurz nach Sonnenuntergang sichtbar. Mars wandert diesen Monat im Sternbild Aquarius (Wassermann).
Jupiter am 15. Januar Jupiter: Der grösste Planet im Sonnensystem dominiert den Abendhimmel. Er befindet sich im Sternbild Pisces (Fische) und wird am 14. Januar, abends gegen 21:00 Uhr MEZ von unserem Mond besucht. Die beiden besitzen dann nur etwa 4.5° Winkelabstand. Wie immer bietet Jupiter mit seinen schönen Wolkenbändern und dem Tanz seiner vier grössten Monde dem Beobachter durch das Fernrohr einen phantastischen Anblick.
Saturn am 15. Januar Saturn: Der Ringplanet beendet am 11. Januar seine Rückläfigkeit und wandert wieder von West nach Ost über den Sternenhimmel. Er wird am 15. Januar, abends um etwa 21:00 Uhr MEZ in etwa 3.5° Winkelabstand vom vorbeihuschenden Mond besucht. Saturn steht diesen Monat im Sternbild Aries (Widder). Ein kleines Teleskop reicht bereits um die Ringe dieses Planeten sichtbar zu machen.
Uranus am 15. Januar Uranus: Uranus versteckt sich im Sonnenlicht und kann diesen Monat nicht beobachtet werden. Er steht im Sternbild Capricornus (Steinbock).
Neptun am 15. Januar Neptun: Auch dieser Planet befindet sich aus unserer Perspektive aus gesehen in Sonnennähe und ist deshalb für erdgebundene Teleskope nicht sichtbar.
  Pluto: Der entfernteste Planet dieses Sonnensystems, befindet sich im Sternbild Ophiuchus (Schlangenträger). Dem geübten Beobachter fällt er in einem grösseren Teleskop als schwaches Sternchen auf, das sich im Laufe einiger Tage zwischen den anderen bewegt.

24. Dezember 1999, Bernd Nies



Dieser Bericht wird gemeinsam herausgegeben von

Schweizerische Meteorologische Anstalt astro!nfo Switzerland




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12.10.2001 12:20 Uhr, Arnold Barmettler

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